HBS – Bayreuth – Seminar:
Entgiftung & Ausleitung

Wir vermitteln Ihnen mit der Ausbildung, „Entgiften und Ausleiten bei Patienten“, einen wichtigen Baustein in der naturheilkundlichen Praxis.

In diesem Seminar sprechen wir über:

  • wie entgifte ich richtig
  • die Hintergründe – warum und wann ist Ausleiten sinnvoll
  • welche medikamentösen Mittel stehen zur Verfügung
  • Vorstellung von Ceres Urtinkturen und das Ausleiten damit
  • Behandlungskonzepte

Praktischer Anteil:

  • Ausleitende Verfahren: Schröpfen, Baunscheidtieren, Aderlass, Cantharidenpflaster werden vorgestellt und geübt.

1. Schröpfen

Schröpfen ist ein traditionelles Therapieverfahren, bei dem auf einem begrenzten Hautareal ein Unterdruck aufgebracht wird. Es wird typischerweise in der Alternativmedizin eingesetzt und zählt dort zu den ausleitenden Verfahren. Beim Schröpfen wird in sogenannten Schröpfgläsern oder Schröpfköpfen ein Unterdruck erzeugt. Diese Schröpfgläser werden direkt auf die Haut gesetzt. Der Unterdruck kann durch eine Absaugvorrichtung im Schröpfglas erzeugt werden. Die Lage der Schröpfstellen orientiert sich am Tastbefund, d. h. es wird im Bereich von Myogelosen (muskuläre Verhärtungen) geschröpft. Je nach Lage der Schröpfstellen soll über den kutiviszeralen Reflex ein inneres Organ beeinflusst werden. Die Zuordnung der Organe zu den Hautstellen ist durch die Head-Zonen bekannt und lässt dadurch Rückschlüsse auf belastete innere Organe zu.Lokal entsteht durch das Saugen beim Schröpfen ein Extravasat und in der Folge ein Hämatom. Blutiges Schröpfen führt lokal zu einem Blutverlust und soll dadurch eine Entschlackung vor Ort bewirken.

Kursinhalte:

  • Kurze theoretische Einführung
  • Trockenes Schröpfen,
  • Blutiges Schröpfen,
  • Schröpfkopfmassage

2. Baunscheidtieren – Cantharidenpflaster

Die Baunscheidttherapie ist ein alternativmedizinisches Behandlungsverfahren, welches um 1840 von dem westfälischen Gewerbelehrer und Erfinder Carl Baunscheidt (1809-1873) stammt. Es zählt zu den ausleitenden Verfahren und ist in dieser Form fast nur in Deutschland verbreitet. Mit dieser Methode werden chronische Entzündungen, Schmerz- und Reizzustände und Verkrampfungen, Rheumatismus, Gicht, Multiple Sklerose, Lungenleiden, Bandscheibenschäden, Migräne u.a. behandelt.

Ein Cantharidenpflaster ist ein Pflaster, das mit einer Salbe aus dem getrockneten und gemahlenen „Spanischen Käfer“ (auch „Spanische Fliege“) Lytta vesicatoria bzw. Cantharis vesicatoria bestrichen ist. Cantharidenpflaster kamen durch die arabische Medizin nach Europa, wo sie seit dem Mittelalter als sogenanntes ausleitendes Verfahren eingesetzt werden.
Cantharidenpflaster sollen durchblutungsfördernd und lymphstrombeschleunigend wirken. Das Pflaster verbleibt im Allgemeinen 8-12 Stunden auf der Hautstelle und erzeugt nach einigen Stunden eine örtliche blasige Hautentzündung, welche meistens ohne Narbenbildung abheilt. Oft bleiben Verfärbungen zurück. Die Gewebsflüssigkeit, die in die Blasen austritt, soll „Schlacken“, Gifte und Schmerzmediatoren mit sich nehmen. Manchmal wird die Cantharidenpflasteranwendung in Analogie zu den blutigen Ausleitungsverfahren als „weißer Aderlass“ bezeichnet. Cantharidenpflaster werden alternativmedizinisch hauptsächlich bei arthritischen, rheumatischen, arthrotischen und neuralgischen Schmerzen eingesetzt.

Kursinhalte:

  • Kurze theoretische Einführung
  • Baunscheidtieren
  • Anwendung von Cantharidenpflaster
  • Therapiekonzepte

3. CERES Urtinkturen

Mit Ceres Urtinkturen kann man den ganzen Menschen erfassen, wie dies von der Homöopathie bekannt ist. Mit Hilfe der Beschreibung des Pflanzenwesens ist es möglich, bei der Wahl des richtigen Mittels die momentane psychische Situation des Patienten zu berücksichtigen.

Kursinhalte:

  • Vorstellung verschiedener Tinkturen
  • Anwendungsmöglichkeiten/Kontraindikationen
  • Therapiekonzepte (Entgiften mit CERES Urtinkturen)

Freitag/Samstag, 03./04.01.2020
Kurszeiten: Fr. 15 – 20.30 Uhr und Sa. 09.30 – 17 Uhr

Kursgebühr: 240,00 Euro inkl. Skript und Teilnahmebestätigung
Dozentin: Sandra Entrop, HP, Massagetherapeutin
Mindestteilnehmerzahl: 5 Personen
Anmeldeschluss: 27.12.2019

Anmeldeformular

Weiter Informationen unter:

Tel. 09208/57867 oder info@heilpraktiker-bildungsstaette.de

 

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