HBS – Bayreuth – Fachseminar: Traumasensibles Arbeiten als Heilpraktiker
Viele Menschen leiden unter den Folgen von unverarbeitetem Trauma – ohne sich dessen bewusst zu sein. Darunter leider auch viele Therapeuten. Das Wissen und das Verständnis für Trauma und dessen Folgen birgt eine unglaublich heilsame Kraft: Es hilft uns eine tiefere Verbindung sowohl mit unseren Patienten als auch mit uns selbst aufzubauen. Dies ist die Grundlage jeglicher Heilungsprozesse.
Ziel dieses Kurses ist es zu erlernen, wie du mit der Spezialisierung deiner Wahl (Akupunktur, Homöopathie, Phytotherapie, Ernährungstherapie, Gesprächstherapie, etc.) deine Patienten „traumasensibel“ begleiten und behandeln kannst. Das bedeutet, du lernst, wie du Trauma erkennen, verstehen, einordnen und damit umgehen kannst – sowohl bei deinen Patienten, als auch in dir selbst.
Kursinhalte:
TAG 1
– Einführung in die traumasensible Arbeit:
Was bedeutet traumasensible Arbeiten für dich als Therapeut?
– Definition Trauma:
Was bedeutet Trauma überhaupt und welche Arten gibt es?
– Die Sprache des Nervensystems verstehen:
Die Polyvagaltheorie nach Dr. Stephen Porges
– Übung zur Selbsterforschung: „Die Polyvagalleiter“
– Wichtige und hilfreiche Konzepte:
Das Stresstoleranzfenster & das Dreieinige Gehirn nach Dr. Daniel Siegel;
Was bedeutet Co-regulation & Selbstregulation?
TAG 2
– Wiederhilung und Vertiefung
zum Thema Trauma und Nervensystem
– Praktische Übungen & Anwendungen
für dich als Therapeut sowie für deine Patienten + wissenschaftlicher Hintergrund
– Therapieansätze, die nicht traumasensibel sind
No-Go’s und Dinge, die du vermeiden solltest
– Gruppenübung: Intensive Gefühle erforschen und begleiten
– Mit schwierigen Patienten umgehen
BONUS
Ganz viel Zeit für all eure Fragen, interaktives Lernen, sowie reichlich Pausen zur Regulation und Feude am gemeinsamen Lernen.
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